Höhlenwelten – Klangräume / 08. – 10. September 2017


Exkursions-Seminar: Höhlenwelten – Klangräume
FR, 08.09.2017 – SO, 10.09.2017

Exkursion, Information, Klang- und Trancerituale in den Höhlen und an den Quellen unserer altsteinzeitlichen Vorfahren auf der Schwäbischen Alb
mit Sabine Rittner und Inge Graser
Assistenz: Martin Nägele
Ort: Schwäbische Alb bei Ulm


Wolltest Du immer schon einmal die Höhlen und Kraftorte unserer altsteinzeitlichen Vorfahren erkunden? Ihre Klänge erlauschen, ihre Gerüche schnuppern, ihre Atmosphäre erspüren? Trancerituale mit „rituellen Körperhaltungen“® an den Original Fundorten der 35.000 Jahre alten Figuren erleben? Abends am Lagerfeuer dem Klang der Flöten aus Schwanenknochen und den Geschichten aus dem Alltag der Frauen und Männer aus der Altsteinzeit lauschen? Mehr wissen und erfahren über die Natur und die Kultur unserer Vorfahren aus der Altsteinzeit? Den Original-Kunstwerken hautnah begegnen und dabei ihrem Zauber erliegen?


Die „Venus vom Hohlen Fels“ ist die älteste figürliche Darstellung der Menschheit. Gefunden wurde sie direkt vor unserer Haustür, auf der Schwäbischen Alb. In den Höhlen des alten Donautales lebten während der letzten Eiszeit gleichzeitig Neandertaler und Homo sapiens als Jäger und Sammler. Sie schufen vor rund 40.000 Jahren Tier- und Menschenfiguren aus Knochen und aus Mammutelfenbein – die ältesten Kunstwerke der Menschheit! Auch die Flöten aus Schwanenknochen zeugen von der hohen kulturellen Entwicklung dieser Menschen. Ihrem Zauber kann niemand widerstehen, der die Originalobjekte leibhaftig erlebt.

In den Höhlen, die nachweislich auch als Klangräume genutzt wurden, werden wir in Tranceritualen mit „rituellen Körperhaltungen“® in die Welt unserer Ahnen „reisen“, sie in der ekstatischen Trance intuitiv erschauen, erspüren. Mit allen Sinnen werden wir eintauchen, die uralten Kraftorte erkunden, ihre Klänge, ihre Stille erforschen, ihren Geruch und die erfrischenden Kühle in der Spätsommerzeit genießen. Bei einem steinzeitlich ausgerichteten Mittagessen an einer Feuerstelle in der Albtypischen Landschaft lernen wir einige Gaumengenüsse der Menschen des Paläolithikums kennen.

Um unsere eigenen Erfahrungen mit faszinierenden Hintergrund-informationen zu verweben und zu vertiefen, werden wir vom geologischen und archäologischen Wissen von Inge Graser profitieren und mit ihr das „Urgeschichtliche Museum Blaubeuren“ besuchen, in dem sie uns die Kulturschätze dieser weltweit einmaligen Eiszeitkunst nahe bringt.

Wir laden Dich ein zu einer Reise, die ein Schlüssel sein kann zum Tor der Bilder und Klänge aus der Lebenswelt unserer Ahnen, zu unseren eigenen uralten inneren Räumen, oft sogar zu transpersonalen Erfahrungen.



Methoden
Leichte Wanderungen (30-60 Minuten) zu zwei verschiedenen Höhlen auf der Schwäbischen Alb, Rituale mit „rituellen Körperhaltungen und ekstatischer Trance“® nach Felicitas Goodman, Klangtrance, Tönen und Singen, Übungen zur schamanischen Wahrnehmungsschulung, Austausch, Reflexion und eine gut verdauliche Dosis an archäologischer und geologischer Information. Wir nutzen das Partner- und Kreisgespräch, um unsere Tranceerfahrungen mitzuteilen, sie zu verarbeiten und zu integrieren.

→ Die Größe der Gruppe ist auf max. 20 Seminarteilnehmer/innen beschränkt.


Das Team

Sabine Rittner
ist Musikpsychotherapeutin mit Spezialisierung in der Arbeit mit veränderten Bewusstseinszuständen und körperorientierter Psychotherapie. Bei ihrer Tätigkeit an der Uniklinik Heidelberg hat sie sich schwerpunktmäßig mit Trance-Forschung beschäftigt. Sie war Freundin und langjährige Schülerin der Anthropologin und Bewusstseinsforscherin Prof. Felicitas Goodman und befugt, in der Methode der „rituellen Körperhaltungen und ekstatischer Trance“ ® auszubilden.

Inge Graser
ist Supervisorin, Gymnasiallehrerin für Biologie, Geografie und Psychologie, Psychotherapeutin HP und Entspannungstrainerin. Sie hat viele Jahre an der Schwäbischen Alb gelebt und das Gebiet mit Begeisterung ausgiebig erkundet. Im Kontakt mit Höhlenforschern konnte sie die vielfältigen kultur- und naturhistorischen Aspekte der steinzeitlichen Höhlen und Quellen kennenlernen. www.graser-scm.de

Assistenz
Martin Nägele ist Förster, Musiker, spezialisiert auf Bau und Spiel altsteinzeitlicher Musikinstrumente, sowie Räucherungen insbesondere mit einheimischen Pflanzen.


Seminarzeiten
Beginn: FR, 08.09., 16.00 Uhr
Ende: SO,10.09., ca.16.00 Uhr

Ort
Seminarhaus „Albgarten“
Schelklingen bei Ulm
Google Maps
→ Anreise mit Fahrgemeinschaften oder
per Bahn direkt bis Schelklingen

Seminargebühr
350,- Euro
(ermäß./mit Nachweis: 300,- Euro)
+ Unterkunft und Verpflegung je nach Zimmerkategorie 141,-­ Euro (Mehrbett) bis max. 156,-­ Euro (EZ)


Bei Fragen zum Seminar können Sie mir gerne direkt eine Nachricht schreiben.
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