Die heilsame Kraft der Klänge


Auszeit-Seminartag I:
Die heilsame Kraft der Klänge

Ein klangvoller Wohlfühl-Tag im schönen Burghof Stauf mit abendlichem Feuer im Burghof und Freitanz-Angebot zum Ausklang

Sa., 9. Mai 2020, 11.00 – 18.30 Uhr

Ort: Burghof Stauf in der Pfalz
Leitung: Sabine Rittner


Dieser Seminartag leitet einen Zyklus von drei Auszeit-Seminartagen innerhalb eines Jahres
ein, der sich verschiedenen Zugängen zu heilsamen Kräften und Räumen in uns widmet. Die
Seminartage können einzeln belegt oder gemeinsam gebucht werden.


Im Wechsel von intensiver Klang-Körper-Selbsterfahrung, Stille und gemeinsamem Austausch werden wir an diesem Seminartag sowohl unsere Stimme wiederentdecken und ihre heilsame Magie erkunden, als auch die Wirkung von verschiedenen trancefördernden Klängen in der Tiefe erfahren. Auch wird es ein Ritual mit einer speziellen „rituellen Körperhaltung“ (nach Felicitas Goodman) geben.


An einem energiestarken Kraftplatz auf unserem Burgberg mit weitem Blick über das Pfälzer Land werden wir den archaischen Klang von präkolumbianischen „Peruvian Whistling Vessels“ erleben. Dies sind uralte peruanische Ritualpfeifen, die -zu mehreren gleichzeitig über einen längeren Zeitraum geblasen- eine außergewöhnliche Wirkung auf unser Bewusstsein ausüben.

Dank des Geschenkes ihres Entdeckers Daniel Statnekov, der handgefertigte Repliken dieser Flöten für uns herstellte, haben wir die einzigartige Gelegenheit, mit dem archaischen Gruppenklang aus Peru „auf Reisen zu gehen“. Ein genussvoll entspannendes Klangbad in den fließenden Klängen von mehr als hundert gleich gestimmten Saiten mehrerer Monochord-Instrumente rundet den Nachmittag ab. Nach einem köstlichen vegetarischen Abendessen (auf Wunsch) kann der Abend beim freien Tanzen oder in Stille am Feuer im Burghof ausklingen.

Das Seminar eignet sich für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich eine erholsame Wohlfühlauszeit gönnen möchten, die ein Selbsterfahrungsinteresse haben, die Ressourcen in sich wieder erschließen wollen. Sie können neue Kraft, Inspiration und Impulse für heilsame Veränderungsprozesse in ihrem persönlichen Alltag mitnehmen.


Der Ort:
Ein lange Zeit leer stehendes Kinderheim auf einem keltischen Besiedelungsplatz und Burghügel in der Nordpfalz wurde von engagierten Menschen sowohl zu einem gemeinsschaftlichten Wohnprojekt (www.gemeinschaft-burghofstauf.de), als auch zu einem Gästehaus-Retreatzentrum (www.gaestehaus-stauf.de) mit Seminarbetrieb umgebaut. Die Einweihung war am 9.9.2017. An diesem besonderen Ort, umgeben von weitläufiger Hügellandschaft und Wäldern, wird dieser Auszeit-Seminartag stattfinden.


Der Blick aus unserem Seminarraum am Morgen

Seminargebühr
95,- € (ermäßigt 65,- €) / Abendessen mit Vorbestellung: 17,- €

Anreise
– mit der Bahn bis Eisenberg, dort ist Abholung möglich (5,-€ pro Fahrt).
– im Auto mit Fahrgemeinschaften, eine Teilnehmerliste wird rechtzeitig versandt.

Übernachtung
Wer sich im Anschluss an den Seminartag eine erholsame Auszeit z.B. mit Wanderung im schönen Pfälzer Wald, Faulenzen, Massage oder anderen Wohlfühl-Einzelbehandlungen am Sonntag gönnen möchte, kann übernachten in unserem „Gästehaus Burghof Stauf“:
www.gaestehaus-stauf.de

Zeiten
11.00 – 18.30 Uhr / Abendessen 19.00 Uhr / Freitanz-Angebot 20.00 – 22.00 Uhr

Die weiteren Seminartage:

Auszeit-Seminartag II: Sa., 10. Oktober 2020
„Der Ruf der Trommeln – ein Ritualtag mit Trancetanz und Trancetrommeln“
Ein Tag zum Wiederbeleben heilsamer Visions- und Wandlungskräfte – mit einem ausführlichen Trancetanz-Ritual im großen, kraftvollen Kreis des gemeinschaftlichen Trancetrommelns und weiteren kreativen Elementen.
Ort: Heidelberg


Auszeit-Seminartag III: Sa., 28. Nov. 2020
„Eintauchen in die Stille – im Zentrum des Sturms“
Ein Einkehr-Tag mit Sufi-Meditationen, ekstatischem Wirbeltanz, Sufi-Mystik und Stille. Mit Life-Musik der Sufi-Musikgruppe Hosh Neva. Abendliches großes Feuer im Burghof zum Ausklang.
Ort: Burghof Stauf in der Pfalz


Verbindliche Teilnahme am Seminar über das Anmeldeformular.
Die Anmeldebedingungen finden Sie hier.
Eine Bestätigung und Zahlungsinformationen erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.

      Ich willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen. Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@sabinerittner.de schicken.

    Von der Sinnlichkeit des Singens

    Von der Sinnlichkeit des Singens

    Eine intensive Selbsterfahrungs-Woche in der Natur mit Atem-, Stimm- und Körperarbeit, Trance und Ritualen

    Fr., 22.5. – Mi., 27.5.2026 (Pfingsten)
    im Odenwald-Institut, Wald-Michelbach

    Seminarleitung: Sabine Rittner
    Assistenz: Julia Jung und Gregor Schulenburg


    Singen ist die ursprünglichste Form von Selbstausdruck. Durch den Klang unserer Stimme – ob beim Singen oder Sprechen – tönt der gesamte Facettenreichtum unserer Persönlichkeit hindurch. Unsere Stimme ist klingende, „lauthafte Biografie“.


    Dieses Seminar ist gedacht für Menschen, die in Form von intensiver Selbsterfahrung mehr über ihre eigene Stimme spüren, hören, erfahren möchten und die diese natürlichste Quelle nährender und heilsamer Kraft in sich wiederentdecken oder neu kennenlernen und im Alltag nutzen wollen. Es ist ebenso gedacht als vorbeugende, gesundheitsfördernde Maßnahme für all diejenigen, deren berufliches „Haupt-Arbeitsmittel“ die Stimme ist.

    Wir nehmen uns Zeit und Raum, unsere ureigenste, manchmal unter „Schmutz und Belastungen“ vergrabene Stimme wiederzuentdecken. Über den Weg der intensiven Eigenerfahrung werden wir unsere Lebensmelodie kennenlernen und uns für die Möglichkeit öffnen, aus unserer innersten Quelle ein Kraftlied geschenkt zu bekommen. In einem auf Dich ganz persönlich zugeschnittenen Ritual-Prozess wird Dein Lied sich im gemeinsamen Klangraum der Gemeinschaft zu einem großen Gesang entfalten, der Dich als tief in Dir geankerte, stärkende, kraftvoll verkörperte, sinnliche Gewissheit (Embodiment) und auch als Tonaufnahme in Dein Leben hinein noch viele Jahre begleiten wird.

    Im Wechsel von praktischer Eigenerfahrung und theoretischer Einbindung, von ruhiger Innenkehr und spielerischer Gestaltung, von Kontemplation und gemeinsamer Reflexion, von Mut zur Abgrenzung und Lust an der Hingabe, von Alleinsein und Gemeinschaftserleben, Nähe und Distanz, Ausdruck und Eindruck … werden wir an der Erweiterung unserer Selbstwahrnehmung und körperlich-stimmlichen Ausdrucksfähigkeit arbeiten. Der Zusammenhang zwischen Körper, Atem, Stimme, Stimmung und Gesundheit wird unmittelbar erlebbar werden.



    Lausche, Liebes

    unter den Wassern singt es
    wie in dir –
    zu allen Zeiten schon ist dein Gesang.

    Stimme ein, Liebes
    es gibt nur das Eine
    in Allem.

    Erzähle du, Liebes
    von dem Namenlosen,
    sein ganz sein Klang.

    Ich singe mich mir nah
    ich singe mich dir nah
    bis innen Raum,
    da löst sich auf die Form
    in Klang
    wird weit und schwingt
    zum endlos aus.

    Sabine P., Seminarteilnehmerin 2004


    Methoden

    Auf unserer Entdeckungsreise begleiten uns u.a.:
    Intensive Selbsterfahrungsprozesse mit Stimm- und Körperarbeit, Entspannung und Klangmassagen, Rituale und Naturerfahrung, Körperklang und Resonanzräume, Tanz und Trance, Rhythmus und Kraft, Lieder und Improvisationen, Meditation und Ekstase, Sinnlichkeit und Körperkontakt, Farben und Formen sowie faszinierende Stimmen aus vielen Kulturen der Welt. Und: Stille.


    Gemeinsam werden wir die Lust an der Sinnlichkeit des Singens wiederentdecken.

    „Liebe Sabine,
    deine Jahrzehntelange Erfahrung, Intuition, breites Wissen, liebevollste Art, bewertungsfrei, empfangend: einfach wow! Ich habe seit vielen Jahren kein so transformierendes Seminar mehr erlebt – und ich habe viele besucht! Es war ein Geschenk des Himmels und eine „Steigerung“ im Laufe der Tage, die nur eine Meisterin möglich machen kann. Die Erfahrung der Verbundenheit und des miteinander auf einer höheren Ebene Verwobenseins war so tief erfüllend und durchdringend. Dein Weg hat das ermöglicht! Von Herzen: tiefe Dankbarkeit erfüllt mich!“
    Teilnehmerfeedback von Christian S., Mai 2024

     

    „Sabine, danke für deine Unterstützung, die Zugewandtheit, die Möglichkeit sich zu öffnen, sich kennenzulernen, das Geschenk, Mitmenschen neu kennenzulernen, ganz ich und doch beieinander zu sein. Danke!“
    Teilnehmerfeedback von Elke G., Mai 2024


    Seminarzeiten
    Beginn: Fr., 22.5.2026, 17.00 Uhr
    Ende: Mi., 27.5.2026, 13.00 Uhr

    Seminargebühr
    745,- €
    (Ermäßigung und Förderungen im Einzelfall möglich – auf Anfrage beim Odenwald-Institut)

    Kosten für Übernachtung & Verpflegung:
    413,- € (DZ) bzw. 513,- € (EZ)

    Ort
    Odenwald-Institut
    Trommstr. 25
    D-69483 Wald-Michelbach
    Google Maps

    Tel. 06207/605-0
    info@odenwaldinstitut.de
    www.odenwaldinstitut.de


    Anmeldung
    Die Anmeldung zum Seminar bitte direkt über das Odenwald-Institut:
    Odenwald-Institut


    Bei Fragen zum Seminar können Sie mir gerne direkt eine Nachricht schreiben.
    Zum Kontaktformular



    Fotonachweis:

    Foto 1: aus „African Sanctus“ von David Fanshawe, England
    Fotos 2 und 3: Sabine Rittner


    Trance als Quelle der Kraft und Inspiration – Einführung

    Trance als Quelle der Kraft und Inspiration – Einführung

    Ein Methodenseminar zum Kennenlernen, Verstehen und Anwenden verschiedener Trancetechniken für Selbstmanagement, Alltag und Beruf

    Altperuanische Pfeife und Rassel

    Do., 24.9. – So., 27.9.2026 im Odenwald-Institut

    Seminarleitung: Sabine Rittner
    Assistenz: Julia Jung

     


    Trancezustände sind heilsam für Körper und Seele. Sie erleichtern den Zugang zu Kreativität und Intuition, sie unterstützen das Erschließen von Ressourcen, sie fördern überraschende Lösungsmöglichkeiten zutage. Trancezustände lassen sich einsetzen für Stressmanagement und Selbstfürsorge, für Visionsfindung und Konfliktlösung, für Prävention und Behandlung, für Coaching und berufliche Effizienz. Nicht zuletzt öffnen sie Tore für Sinnfindung und Spiritualität.


    Über aktive Eigenerfahrung verbunden mit theoretischer Reflexion werden exemplarisch sowohl sanfte, eher entspannende Techniken vermittelt, als auch solche Wege, die über die Stimulation des Nervensystems unseren Bewusstseinszustand verändern:
    Selbsthypnose, Meditation, Aktives Visualisieren, Klang und Trance, Rhythmus und Trance, Singen und Trance, Atemtechniken, sowohl ruhige, als auch kraftvolle Körper- und Bewegungstechniken, schamanische Trance, Rituale mit „rituellen Körperhaltungen und ekstatischer Trance“® (nach Felicitas Goodman), Trancetanz, Trommeln u.a.

    Das Anliegen des Seminars ist schwerpunktmäßig die Vermittlung von einfachen, „unspektakulären“, leicht erlernbaren Techniken, die sich ohne großen Aufwand im Alltag und Beruf umsetzen lassen.

    Dieses Seminar eignet sich gleichzeitig auch als „Schnupperkurs“ für eine vertiefende Weiterbildung zum selben Thema in Form einer Jahresgruppe im Jahr 2027
    im Odenwald-Institut.

    Nähere Auskünfte zur Weiterbildung gibt es auch direkt beim Odenwald-Institut



    Seminarzeiten
    Beginn: Do., 24.9.2026, 17.00 Uhr
    Ende: So., 27.9.2026, 13.00 Uhr

    Kosten
    Seminargebühr: 420,- €
    Übernachtung / Verpflegung: 243,- € (DZ) / 303,- € (EZ)

    Ort
    Odenwald-Institut
    Trommstr. 25
    D-69483 Wald-Michelbach
    Google Maps

    Tel. 06207/605-0
    info@odenwaldinstitut.de
    www.odenwaldinstitut.de

    Anmeldung
    Die Anmeldung zum Seminar bitte direkt über das Odenwald-Institut:
    Odenwald-Institut


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    Fotonachweis:
    Foto 1: Sabine Rittner
    Foto 2: Stockfoto/Internet

    „Der Ruf der Trommeln“ -Ein Ritualtag mit Trancetanz und Trancetrommeln


    Auszeit-Seminartag II
    „Der Ruf der Trommeln“ -Ein Ritualtag mit Trancetanz und Trancetrommeln
    Seminartag zum (Wieder-)Entdecken der Kraft der Visionen in einem mehrstündigen Ritual mit Trancetanz getragen vom großen Kreis schamanischer Trommeln

    Sa., 10. Oktober 2020 – 11.00 – ca. 19.30 Uhr
    Leitung: Sabine Rittner
    Ort: Heidelberg


    „Der Zustand der Trance ist eine im Menschen angelegte Erfahrungsmöglichkeit. Trance ist die biologische Tür zur anderen, heiligen Wirklichkeit.“

    Dr. Felicitas D. Goodman


    An diesem Seminartag kannst du viele Stunden lang eintauchen in den wortlosen Resonanzraum der trommelnd pulsierenden Gemeinschaft. In einem ritualisierten, sicheren Raum wirst du dem gleichmäßig pulsierenden Klang der Trommeln lauschen und erfahren, was sie dir mitzuteilen haben, wohin sie dich führen möchten. Im Trancetanz in der Mitte des kraftvollen Kreises der Trommeln bist du frei, tanzend deinem Ruf zu folgen, dich inspirieren, dich bewegen zu lassen. So wirst du deinen Visionen erlauben, sich zu zeigen, wirst sie (wieder-)finden, ihnen folgen, sie erkunden und sie tanzend leibhaftig verkörpern.

    In einem schamanischen Ritual mit einer von vielen Trommeln begleiteten „Rituellen Körperhaltung“ nach Felicitas Goodman kannst du anschließend im Liegen auf Reisen gehen.

    Trommel-Trancetanz ist wohl das älteste Ritual der Menschheit, um in veränderte Bewusstseinszustände zu gelangen. Forschungen zeigen, dass ekstatische Trancerituale unserem Gehirn hervorragende kreative Möglichkeiten anbieten, alte eingefahrene Bewertungsmuster und Konzepte zu verlassen, sozusagen zu „ver-lernen“, um Raum zu schaffen für Visionen und verkörperte Neubahnungen (Embodiment)¹. Dieses Potenzial werden wir uns an diesem Tag zunutze machen.


    „Trance ist ein Zustand der
    Achtsamkeit, der sich nur einstellt,
    wenn du dir aus dem Weg gehst und
    in dein wahres Selbst hinabfällst, so
    tief, dass etwas im Inneren Klick
    macht und du gleichzeitig sein und
    Zeuge deines Seins sein kannst.“
    Gabriele Roth


    Das Seminar eignet sich für dich, wenn Du Freude, Kreativität, Wildheit und Kraft tanken willst in der gemeinschaftlichen Ekstase des Trommelns und Tanzens. Du kannst überraschende Antworten auf ein von dir gestelltes tiefes Anliegen bekommen. Inspirationen für ganz andere Wege des Heilwerdens können dir gezeigt werden. Das Seminar wendet sich an dich, wenn du ein Selbsterfahrungsinteresse hast, wenn du Ressourcen in dir wieder erschließen willst. So kannst du neue Kraft, Inspiration und Impulse für heilsame Veränderungsprozesse in deinen persönlichen Alltag hinein mitnehmen.

    Methoden:

    • Trancetanz und Trancetrommeln im Schutz der Gemeinschaft und
    • eine von vielen Trommeln begleitete „Rituelle Körperhaltung“ schamanischen Ursprungs nach Felicitas Goodman.

    Es wird sehr wenig gesprochen werden, statt dessen lassen wir unseren Atem, unsere Stimme, unseren Körper, unsere Bewegungen „sprechen“. Wir nutzen kreative Ausdrucksmöglichkeiten (Tönen, Malen, Schreiben) und ganz am Ende auch den Austausch in Kleingruppen, um unseren Erfahrungen Gestalt zu geben, sie zu verarbeiten und zu integrieren.

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Dieser Tag ist geeignet für Anfänger/innen ebenso wie für erfahrene Teilnehmer/innen. Du kannst deine eigene Rahmentrommel mitbringen, es sind aber auch genug Trommeln für jede/n vorhanden.

    Sabine Rittner
    ist Musiktherapeutin, Psychotherapeutin (HP), leitet seit 40 Jahren Aus-, Weiterbildungs- und Selbsterfahrungsseminare. Sie ist durchdrungen und beglückt von ihren jahrzehntelangen Erfahrungen auf dem Sufi-Weg mit dem Sufi-Meister und Musiktherapeuten Dr. Oruc Güvenc seit 1988. Es ist mir eine große Freude, in seinem Geist diesen Sufitag im Burghof Stauf weiterzuführen. Mehr Informationen: www.sabinerittner.de/zur-person/

    Der Ort:
    In Heidelberg haben wir einen sehr schönen, großen Oasen-Raum mitten im Zentrum, Nähe Bismarckplatz, zur Verfügung.

    Anreise:
    – mit der Bahn bis Heidelberg-Hbf., dann mit der Straßenbahn ca. 10 Min.
    – im Auto mit Fahrgemeinschaften, eine Teilnehmerliste wird rechtzeitig versandt.


    Seminargebühr:
    95,- € (ermäßigt (mit Nachweis): 65,- €)

    Zeiten:
    11.00 – 18.00 Uhr / anschließend bis ca. 19.30 Uhr gemeinsames gemütliches Abendessen-Picknick in den schönen Räumlichkeiten des Instituts für Medizinische Psychologie

    Übernachtung:
    Wer sich vorher oder im Anschluss eine Übernachtung zum Heidelberg-Bummel gönnen möchte, bekommt auf Wunsch von mir mit der Anmeldebestätigung gerne Adressen von guten, preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung zugeschickt.


    Anmeldung

    Verbindliche Teilnahme am Seminar über das folgende Anmeldeformular
    Die Anmeldebedingungen finden Sie hier
    Die Bestätigung und Zahlungsinformationen erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.


        Ich willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen. Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@sabinerittner.de schicken.


      Die weiteren Auszeit-Seminartage:

      Auszeit-Seminartag III: Sa., 28. Nov. 2020
      „Eintauchen in die Stille – im Zentrum des Sturms“
      Ein Einkehr-Tag mit Sufi-Meditationen, ekstatischem Wirbeltanz, Sufi-Mystik und: Stille. Mit Life-Musik der Sufi-Musikgruppe Hosh Neva.
      Abendliches großes Feuer im Burghof zum Ausklang.
      Ort: Burghof Stauf in der Pfalz

      Die weiteren Seminartage in 2021:

      Auszeit-Seminartag I: Sa., 6. März 2021
      „Die heilsame Kraft der Klänge“
      Ein klangvoller Wohlfühl-Tag im schönen Burghof Stauf
      mit abendlichem Feuer im Burghof und Freitanz-Angebot zum Ausklang.
      Ort: Burghof Stauf in der Pfalz

      Auszeit-Seminartag II: Sa., 5. Juni 2021
      „Aufbruch und Erneuerung“
      Ein Tag zum Wiederbeleben heilsamer Visions- und Wandlungskräfte in uns mit Tranceritualen, Klängen, Körperarbeit, Kreativität, Naturerfahrung.
      Abendliches Feuer im Burghof und Freitanz-Angebot zum Ausklang.
      Ort: Burghof Stauf in der Pfalz

      Auszeit-Seminartag III: Sa., 9. Oktober 2021
      „Eintauchen in die Stille – im Zentrum des Sturms“
      Ein Einkehr-Tag mit Sufi-Meditationen, ekstatischem Wirbeltanz, Sufi-Mystik und: Stille. Abendliches Feuer im Burghof zum Ausklang.
      Ort: Burghof Stauf in der Pfalz

      Mehr Informationen und Voranmeldung: SabineRittner@gmx.de


      ¹ Zum Nachlesen über Embodiment und Trance-Forschung: Rittner, 2017, 2013, 2011 – siehe unter www.sabinerittner.de/publikationen/

      Reisen in die andere Wirklichkeit – Jahresgruppe 2020 – 2021

      Selbsterfahrungs-Jahresgruppe: Reisen in die andere Wirklichkeit
      Beginn 31.10.2020
      Samstags, 10 Termine jeweils von 12.00 – 18.00 Uhr

      Trancerituale als Wege zur Alltagsbewältigung
      Seminarleitung: Sabine Rittner
      Ort: Heidelberg


      Diese Jahresgruppe bietet die Möglichkeit, das heilsame bewusstseinserweiternde Potenzial von Trance-Zuständen kennenzulernen, vertiefend zu erforschen und für sich auch im Alltag nutzbar zu machen. Dabei werden sowohl in die Ruhe als auch in die Erregung (Ekstase) führende Wege angeboten werden.


      Inhalte
      Im Zentrum jedes Treffens wird das Ritual mit einer der von der Anthropologin Prof. Felicitas Goodman wiederentdeckten „rituellen Körperhaltungen“® stehen. In einem rhythmisch stimulierten ekstatischen Trancezustand können wir Visionen erleben und Antworten auf gestellte Fragen geschenkt bekommen. Die Erfahrungen zentrieren sich im weitesten Sinne um die Themenkomplexe Heilung – Metamorphose – Seelenreise – Wahrsagen (im Sinne von wahrhaftig sagen). Darüber hinaus gibt es die besondere Gelegenheit, sich vom Klang uralter Ritualinstrumente, wie z.B. von präkolumbianischen „peruvian whistling vessels“,
      entführen zu lassen…



      Methoden
      Rituelle Körperhaltungen und ekstatische Trance® nach Prof. Felicitas Goodman, Trancetanz und Trommeln, Klangtrance und Hypnose, Sufi-Meditation und Schamanentänze, Atem, Stimme und Körperbemalung etc. Wir nutzen kreative Ausdrucksmöglichkeiten (Bewegung, Malen, Schreiben, Instrumente, unsere Stimme) und das Kreisgespräch, um unseren Eindrücken Gestalt zu geben, sie zu verarbeiten und zu integrieren.

      Die Jahres-Gruppe umfasst zehn Samstage von Oktober 2020 bis Juli 2021. Es empfiehlt sich eine sehr frühzeitige Anmeldung.


      Sabine Rittner
      ist Musikpsychotherapeutin, Psychotherapeutin (HP), Hypnotherapeutin  mit Spezialisierung in der Arbeit mit veränderten Bewusstseins-zuständen und körperorientierter Therapie.
      Sie arbeitet am Institut für Medizinische Psychologie der Universitätsklinik Heidelberg (Lehre, Psychotherapie, Musiktherapie und Trance-Forschung), sowie in eigener Praxis (Therapie, Coaching, Supervision).

      Seit 40 Jahren leitet sie Seminare im In- und Ausland. Sie ist langjährige Schülerin der Anthropologin und Bewusstseinsforscherin Prof. Felicitas Goodman und befugt, in der Methode der „rituellen Körperhaltung und ekstatischen Trance“® auszubilden.


      Die Samstagstermine im Überblick
      jeweils 12.00 –18.00 Uhr
      (Terminänderungen sind ggf. im Einzelfall möglich)

      31.10.2020
      21.11.2020
      12.12.2020
      20.02.2021
      20.03.2021
      24.04.2021
      29.05.2021
      26.06.2021
      10.07.2021
      31.07.2021

      Seminargebühr
      550,- Euro
      (ermäßigt: 470,- Euro für Studenten, Arbeitslose mit Nachweis)

      Ort
      Hörsaal des Instituts für Medizinische Psychologie des Universitätsklinikums Heidelberg

      Bergheimer Str. 20 (linker Eingang)
      69115 Heidelberg
      Google Maps


      Verbindliche Teilnahme am Seminar über das Anmeldeformular.
      Die Anmeldebedingungen finden Sie hier.
      Eine Bestätigung und Zahlungsinformationen erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.

          Ich willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen. Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@sabinerittner.de schicken.


        Bei Fragen zum Seminar können Sie mir gerne direkt eine Nachricht schreiben.
        Zum Kontaktformular

        Vom heilsamen Umgang mit inneren und äußeren Grenzen

        Ein not-wendiges Seminar für Menschen, die mit Menschen arbeiten und gesund bleiben wollen
        Seminarleitung: Sabine Rittner
        Assistenz: Peter Schaub
        Ort: Burghof Stauf in der Pfalz
        Fr., 13.11. – So.,15.11.2020


        Selbstwert und Beziehungsfähigkeit beruhen auf der Fähigkeit, klare und gleichzeitig durchlässige Grenzen aufbauen zu können. Wo diese fehlen oder zu hart gesetzt werden, laufen wir Gefahr, körperlich und emotional auszubrennen oder zu „verhungern“. Das adäquate Setzen von Grenzen geschieht zwischen den Extremen der Überforderung / Erschöpfung und der Einsamkeit / Isolation.

        Eine der schwierigsten Grenzziehungen ist jedoch jene hin zu den eigenen Ansprüchen, zu den Forderungen, die ich an mich selbst stelle. Sich auf gesunde und flexible Weise abgrenzen können bedeutet immer auch, die eigene Mitte wiederzufinden, zentriert zu sein.


        Inhalte
        Das Seminar bietet Gelegenheit zur intensiven Selbsterfahrung mit diesem Thema, das sowohl unser Privatleben mitgestaltet, als auch wesentlichen Einfluss auf unsere langfristig erfüllte berufliche Tätigkeit hat. Ganz besondere Bedeutung hat das Thema „Umgang mit Grenzen“ in helfenden / pädagogischen / therapeutischen Berufen. Ziel ist es, an diesem Wochenende Impulse für heilsame Veränderungsprozesse zu setzen. Dazu lernen die TeilnehmerInnen einfache und sehr effektive Techniken kennen, die sich in den Alltag gut übertragen lassen.

        Die Erweiterung dieses von mir bisher in verdichteter Kurzform angebotenen Seminars auf ein ganzes Wochenende hat den großen Vorteil, dass mehr Raum bleibt fürs Innehalten, Nachspüren, Verstehen und nicht zuletzt auch fürs Erholen in der wunderschönen umgebenden Natur des Seminarhauses Burghof Stauf.



        Methoden
        Übungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Partnerübungen, Coaching- Elemente, ein Selbsthilfe-Methodenbazaar, Klangtrance und Hypnotherapie, Reflexion und Information. Das Seminar enthält Phasen intensiver körperorientierter und auch musiktherapeutischer Selbsterfahrung. Sie erlernen darüber hinaus die „Übungen der Kraft“: eine Bewegungssequenz aus dem QiGong, die Klarheit und Abgrenzungsfähigkeit fördert und in Ihrem Alltag leicht einsetzbar ist. Wir nutzen kreative Ausdrucksmöglichkeiten (unsere Stimme, Bewegung, Malen, Schreiben, Musikmachen) und das Partner- und Kreisgespräch, um unseren Eindrücken Gestalt zu geben, sie zu verarbeiten und zu integrieren.

        → Die TeilnehmerInnen erhalten Informations- und Übungsmaterialien zur eigenen Weiterarbeit.


        Seminarleitung
        Sabine Rittner, mehr Informationen über mich finden Sie hier

        Assistenz
        Peter Schaub, Atemtherapeut


        Der Ort
        Ein lange Zeit leer stehendes Kinderheim auf einem keltischen Besiedelungsplatz und Burghügel in der Nordpfalz wurde von engagierten Menschen sowohl zu einem gemeinschaftlichten Wohnprojekt (www.gemeinschaft-burghofstauf.de), als auch zu einem Gästehaus-Retreatzentrum mit Seminarbetrieb (www.gaestehaus-stauf.de) umgebaut. An diesem wunderbaren Ort, mit weitem Blick über die liebliche pfälzer Hügellandschaft und Wälder, findet dieses Seminar statt. Wenige Gehminuten entfernt befindet sich auf einem Burghügel mit weitem Ausblick über das Tal ein ganz besonderer Kraftplatz. Wer sich vorher oder im Anschluss an das Seminarwochenende eine erholsame Auszeit z.B. mit Wanderungen im schönen Pfälzer Wald, Faulenzen, Massage oder anderen Wohlfühl-Einzelbehandlungen gönnen möchte, kann dies zusätzlich buchen in unserem „Gästehaus Burghof Stauf“.


        Rosenkranz

        Anreise
        mit der Bahn bis Eisenberg/Pfalz, von dort ist Abholung (10 Min. Weg) gerne möglich (5,-€ pro Fahrt).                     
        – im Auto mit Fahrgemeinschaften, eine Teilnehmerliste wird rechtzeitig versandt.

        Zeiten
        Beginn Fr., 18.00 Uhr (mit dem Abendessen) – Ende So., ca. 14.00 Uhr (nach dem Mittagessen)

        Die Kosten
        Seminargebühr: 290,- Euro (ermäß. 250,-€)  

        Unterkunft und Vollverpflegung:
        180,- € im Einzelzimmer / 168,- € im Doppelzimmer für die gesamte Zeit



        Verbindliche Teilnahme am Seminar über das folgende Anmeldeformular
        Die Anmeldebedingungen finden Sie hier
        Die Bestätigung und Zahlungsinformationen erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.


            Ich willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen. Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@sabinerittner.de schicken.

          Eintauchen in die Stille – im Zentrum des Sturms

          der tanzende Derwisch

          Auszeit-Seminartag III in Mannheim

          „Eintauchen in die Stille – im Zentrum des Sturms“
          Ein Einkehr-Tag mit Sufi-Meditationen, ekstatischem Wirbeltanz, Sufi-Poesie und: Stille.

          Life-Musik der Sufi-Musikgruppe „Hosh Neva“

          Samstag, 28. November 2020
          11.00 – 18.30 Uhr
          Leitung: Sabine Rittner
          Ort: Mannheim-Sandhofen


          Dies ist das dritte Seminar aus dem Zyklus von Auszeit-Seminartagen innerhalb eines Jahres, der sich verschiedenen Zugängen zu Wandlungskräften und heilsamen Räumen in uns widmet.

          Forschungen zeigen, dass ekstatische Trancerituale unserem Gehirn hervorragende kreative Möglichkeiten anbieten, alte eingefahrene Bewertungsmuster und Konzepte zu verlassen, sozusagen zu „ver-lernen“, um Raum zu schaffen für Visionen und verkörperte Neubahnungen (Embodiment) . Dieses in jedem von uns schlummernde ekstatische Potenzial macht sich der mystische Weg des Sufismus seit fast tausend Jahren zunutze, um zur Einheit, zur Verschmelzung mit der Quelle der Schöpfung zu gelangen. Dabei lässt er sich in seinen
          Ursprüngen auch aus uralten schamanischen Traditionen der Bakse, der Schamanen der
          nomadischen Turk-Stämme des Orients inspirieren.


          Jenseits von allen Vorstellungen, jenseits von dem, was falsch und richtig ist gibt es einen Ort: treffen wir uns dort!
          Dschalāl ad-Dīn Maulānā Rūmī (1207 – 1273)


          Blumen und Sonnenschein

          An diesem Einkehr-Tag werden wir sowohl sanfte, meditative, als auch ekstatische Trancetechniken des Sufismus mit intensivem Atmen, Singen, in Bewegung und Tanz kennenlernen, Sufi-Poesie und Geschichten lauschen und auch immer wieder in die Stille eintauchen. Am Nachmittag werden wir für das gesungene Mantra-Gebet (Dhikr) und den Wirbeltanz (Mevlewi-Sema) begleitet von der mitreißenden, ekstatischen Life-Musik der Sufi-Musikgruppe „Hosh Neva“ aus Mannheim.

          Das Seminar eignet sich für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich einen inspirierenden Auszeit-Tag gönnen möchten, die ein Selbsterfahrungsinteresse haben, die Ressourcen in sich wieder erschließen wollen, die eine tiefe Sehnsucht nach mystischer Wiederverbindung (re-ligio) in sich spüren… Sie können neue Kraft, Inspiration und Impulse für heilsame Veränderungsprozesse in ihren persönlichen Alltag hinein mitnehmen.


          Sabine Rittner
          ist Musiktherapeutin, Psychotherapeutin (HP), leitet seit 40 Jahren Aus-, Weiterbildungs- und Selbsterfahrungsseminare. Sie ist durchdrungen und beglückt von ihren jahrzehntelangen Erfahrungen auf dem Sufi-Weg mit dem Sufi-Meister und Musiktherapeuten Dr. Oruc Güvenc seit 1988. Es ist mir eine große Freude, in seinem Geist diesen Sufitag in Mannheim weiterzuführen. Mehr Informationen: www.sabinerittner.de/zur-person/

          Die Musiker:
          Hosh Neva ist eine sehr bekannte Sufi-Musikgruppe aus Mannheim, die für ihre intensive, ekstatische Musik berühmt und in der „Orientalischen Musikakademie Mannheim“ engagiert ist: www.orientalischemusikakademie.de

           

          Der Ort:

          Bedauerlicherweise steht uns das Gästehaus Burghof Stauf für diesen Seminartag nicht mehr zur Verfügung. Nach intensiver Suche habe ich einen sehr schönen, großen Saal mit Holz-Schwingboden im Lutherhaus in Mannheim-Sandhofen gefunden, der uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wird.


          Anreise:
          – mit der Straßenbahn 30 Min. Fahrt ab Hauptbahnhof Mannheim
          – im Auto mit Fahrgemeinschaften, eine Teilnehmerliste wird rechtzeitig versandt.

          Seminargebühr: 95,- € (ermäß. mit Nachweis 65,- €)

          Zeiten: 11.00 – 18.30 Uhr


          Verbindliche Teilnahme am Seminar über das folgende Anmeldeformular
          Die Anmeldebedingungen finden Sie hier
          Die Bestätigung und Zahlungsinformationen erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.


              Ich willige ein, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und Zuordnung für eventuelle Rückfragen dauerhaft gespeichert werden. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen. Hinweis: Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem Sie eine E-Mail an info@sabinerittner.de schicken.

            Mehr Informationen und Voranmeldung: SabineRittner@gmx.de


            Trance: Determinanten, Inhalte und Konsequenzen von Tranceerlebnissen


            Eine empirische Studie am Beispiel „Ritueller Körperhaltungen“


            Leitung der Studie
            Sabine Rittner, wiss. Mitarbeiterin und Musikpsychotherapeutin und Dr.sc.hum. Dipl. Psych. Mag. Christina Hunger

            Durchführung der Studie
            2003 – 2005

            Forschungsüberblick als Poster
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            Die StudienteilnehmerInnen
            An der Studie nahmen 19 TeilnehmerInnen (14 ♀, 5 ♂) der Selbsterfahrungsgruppe „Reisen in die andere Wirklichkeit“ (Leitung: Sabine Rittner) in Heidelberg teil. Die Zusammensetzung der Gruppe reichte von 6 Personen ohne Erfahrung in den Rituellen Körperhaltungen über 6 Personen mit einem mittleren Erfahrungsniveau bis hin zu 6 sehr erfahrene Personen, die sich schon seit mehr als fünf Jahren mit „Rituellen Körperhaltungen und ekstatischer Trance“ beschäftigen.

            Die untersuchten Rituellen Körperhaltungen
            Es wurden die Rituellen Körperhaltungen der „Bärenhaltung“, des „Olmekischen Prinzen“, des „Saami-Schamanen“ und der „Südmährischen Frau“ untersucht.

            Die Forschungsmethoden
            Als grundlegende Voraussetzung zu der Forschungsarbeit galt die umfassende Teilnahme der Forscherin Christina Hunger an der gesamten Selbsterfahrungsgruppe. So konnte sie die Trance in den ausgewählten Rituellen Körperhaltungen ganz unmittelbar erleben und war darüber hinaus auch in alle weiteren Prozesse der Gruppe direkt involviert.

            In einem selbst entwickelten Fragebogen schätzten sich die TeilnehmerInnen u.a. hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit Rituellen Körperhaltungen ein. Sie erlaubten der Autorin, die Erzählberichte zu den Tranceerlebnissen in den Kreisgesprächen nach dem Ritual schriftlich festzuhalten. Nach Abschluss der Selbsterfahrungsgruppe stellten sich darüber hinaus 4 Neulinge und 4 in Rituellen Körperhaltungen sehr erfahrene Personen für spezifische Interviewfragen zur Verfügung.


            Fragestellungen, Ergebnisse und Diskussionen


            1. Fragestellung: „ERLEBNISSPEZIFITÄT“
            In Anlehnung an die von Goodman (1986) formulierte Annahme, dass jede Rituelle Körperhaltung ein spezifisches Erlebnis ermöglicht, lautet die erste Fragestellung: Sind die Tranceerlebnisse der TeilnehmerInnen während einer Rituellen Körperhaltung so ähnlich, dass sie sich von anderen Tranceerlebnissen in anderen Rituellen Körperhaltungen deutlich unterscheiden?

            Ergebnis
            In ihren Erzählungen berichten die TeilnehmerInnen wiederholt, sich in der Trance stark körperlich gespürt und viele visionäre Erlebnisse erfahren zu haben. Der Tranceinhalt – was körperlich erlebt wurde bzw. wie die Vision war – unterscheidet sich jedoch – entgegen der Annahme von Goodman – von Person zu Person.
            Ein Beispiel: Der Olmekische Prinz ermöglicht nach Goodman (1993) vielfältige Erlebnisse mit dem Element Wasser. Derartige Wahrnehmungen thematisieren jedoch nur drei der 19 StudienteilnehmerInnen. Und darüber hinaus werden Erlebnisse mit Wasser auch in den anderen Rituellen Körperhaltungen berichtet. Aus wissenschaftlich statistischer Sichtweise ist damit die Annahme spezifischer Tranceerlebnisse Ritueller Körperhaltungen abzulehnen.

            Diskussion
            Meiner Ansicht nach muss jedoch beachtet werden, dass in der vorliegenden Studie die spezifischen Erlebnisinhalte der Trance nicht direkt erfragt wurden. Vielmehr dienten die spontanen Erzählberichte der GruppenteilnehmerInnen im Anschluss an die Rituale der Hinterfragung der Erlebnisspezifität. Insofern gehe ich davon aus, dass sich die Häufigkeit der Erlebniselemente bei direkter Erfragung erhöhen würde. Aussagen zur Ablehnung bzw. Beibehaltung der Annahme der Erlebnisspezifität könnten dann eine zutreffendere Einschätzung geben, als diese allein aufgrund statistischer Werte möglich ist.


            2. Fragestellung: „DETERMINANTEN“ und „KONSEQUENZEN“
            Im zweiten Teil der Studie interessieren Fragen zu a) den Determinanten (Einflussgrößen), die auf die Art und Weise der erlebten Trance wirken und b) den Konsequenzen der Tranceerlebnisse, die möglicherweise zu Veränderungen im Umgang mit Anforderungen im alltäglichen Leben führen.

            Ergebnis
            Die Ergebnisse sind so vielfältig, dass sich im Folgenden ihre Darstellung auf 8 ausgewählte, besonders interessante Aspekte konzentriert.

            Die TeilnehmerInnen berichten, in ihren Tranceerlebnissen der Rituellen Körperhaltungen Antworten auf personale und transpersonale Fragestellungen zu finden. Sie schildern einerseits ein zunehmend besseres Verstehen ihrer eigenen persönlichen Prozesse als auch andererseits eine erhöhte Akzeptanz gegenüber anderen Personen. Im Alltag nehmen die GruppenteilnehmerInnen ihre körperlichen Prozesse, z.B. eine verkrampfte Körperhaltung nach zu langem Sitzen, bewusster wahr. Auch werden ihnen persönliche Kindheitsereignisse verständlicher. Sie schildern einen reflektierten Umgang mit Fragen an die eigene Biografie. TeilnehmerInnen aus sozial- und psychotherapeutischen Berufen beschreiben einen anerkennenderen Umgang gegenüber zunächst befremdlich erscheinenden Erlebnissen ihrer Klienten und Patienten ausgebildet zu haben. Sie berichten, dass sich ihr Verständnishorizont z.B. bezüglich Psychose nahen Erfahrungen seitens ihrer Klienten und Patienten, erweitert hat.
            Schwierigkeiten formulieren die TeilnehmerInnen hinsichtlich der Verbalisierung ihrer Tranceerlebnisse. Auch teilen sie diese außerhalb der Kreisgespräche kaum anderen Personen mit.

            Diskussion
            Das Fazit dieser Ergebnisse sehe ich in der Eignung Ritueller Körperhaltungen als Möglichkeit einer spirituellen Körper- und Psychotherapie.


            3. Fragestellung: „ERFAHRUNGSUNTERSCHIEDE“
            Im dritten Teil hinterfragt die Studie, wie sich das unterschiedliche Erfahrungsniveau der TeilnehmerInnen in ihren Tranceerlebnissen wieder spiegelt: Erleben Neulinge im Vergleich zu erfahrenen Personen die Trance Ritueller Körperhaltungen anders?

            Ergebnis
            GruppenteilnehmerInnen ohne Vorerfahrung in Rituellen Körperhaltungen schildern in ihren Trancen vor allem körperliche Prozesse wahrgenommen zu haben. Nicht selten wurden diese von schmerzhaften Empfindungen begleitet. Erfahrene Personen berichten dagegen häufiger von visionären Tranceerfahrungen. Mit zunehmender Tranceerfahrung beziehen auch die Neulinge visionäre Erlebnisse in ihre Beschreibungen ein und allein körperliche Wahrnehmungen werden geringer.

            Diskussion
            Die Besonderheiten in den Erzählungen von Neulingen und in Rituellen Körperhaltungen erfahrenen Personen erklären sich für mich im Rahmen der grundlegenden Annahmen der Kognitionspsychologie. TeilnehmerInnen ohne vorherige Erfahrungen verfügen über kein bzw. ein nur geringes „Trance-Wissen“ bzw. „Trance-Schema“. Sie suchen nach vergleichbaren Situationen, um sich ihre Tranceerlebnisse erklären zu können (assimilieren), wobei ihnen die Möglichkeiten der ekstatischen Trance und visionären Erfahrung noch wenig bekannt sind. Gegenteilig zu den Neulingen wissen erfahrene Personen ihre Tranceerlebnisse sehr gut einzuordnen und bilden darüber hinaus neue kognitive Strukturen aus (akkomodieren).

            Ein Beispiel: Eine neue Teilnehmerin berichtet über so furchtbare Schulterschmerzen während der Trance, dass sie sich gezwungen sah, die Trance abzubrechen. Eine erfahrene Teilnehmerin schildert ähnliche Schmerzen. In ihrer weiteren Erzählung ordnet sie diese jedoch den Krallen eines Adlers zu, der sich auf ihre Schultern gesetzt hatte, um sie in der weiteren Trance im Flug mit in einen anderen Teil des schamanischen Weltenbaumes zu nehmen. Bei der Rückkehr aus der Trance stellt sie fest, dass sich ihre Schulterschmerzen aufgelöst haben.


            Literatur

            Goodman, F. D. (1986)
            Body posture and the religious altered state of consciousness: An experimental investigation
            Journal of Humanistic Psychology, 26 (3), 81-118.

            Goodman, F. D. (1993)
            Wo die Geister auf den Winden reiten: Trancereisen und ekstatische Erlebnisse
            Freiburg: Hermann Bauer.


            Projektbezogene Publikationen

            Hunger, Christina and Rittner, Sabine (2015)
            Ritual Body Postures: Empirical Study of a Neurophysiological Unique Altered State of Consciousness
            In: The Humanistic Psychologist, 43:4, p. 371-394. UK: Taler and Francis.
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            Rittner, Sabine und Hunger, Christina (2013)
            Blute in die Erde – Der ritualisierte Einsatz ekstatischer Trancezustände in der Psychotherapie – Forschung und Praxis
            In: Passie, Torsten (Hg.): Ekstasen: Kontexte – Formen – Wirkungen. Bibliotheca Academica.
            Würzburg: Ergon Verlag. S. 311 – 325.
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            Hunger, Christina (2005)
            Trance: Determinanten, Inhalte und Konsequenzen. Eine empirische Studie am Beispiel Ritueller Körperhaltungen
            Diplomarbeit Psychologie, Universität Landau.

             

            Die Klang- und Mustermedizin der Shipibo-Conibo im Amazonastiefland von Peru


            Beschreibung der psycho-physischen Wirkungen der Icaro-Gesänge aus Sicht der Ayahuasqueros.

            Eine Feldforschungs-Studie in Ost-Peru.


            Leitung und Durchführung
            Sabine Rittner, Wiss. Mitarbeiterin, Musikpsychotherapeutin

            Projektzeitraum
            2004 – 2006

            Datenerhebungszeitraum
            Juli – Oktober 2005

            1. Forschungsgegenstand
            Die Shipibo-Conibo-Shetebo sind ein indigene Volksgruppe der Ureinwohner Ost-Perus (Selva-Gebiet), die in mehreren Dörfern im Amazonastiefland am Oberlauf des Ucayalli, einem Quellfluß des Amazonas, angesiedelt sind. Sie beherrschen die außergewöhnliche „Kunst der geometrischen Muster“, die in vielfältiger Weise künstlerisch dargestellt werden: als Körperbemalung, als Stickerei auf Kleidung, auf Keramiken. Anhand der visionären Linienstrukturen im Energiefeld eines Menschen können die Heiler und Heilerinnen der Shipibo während des nächtlichen Heilrituals unter dem durch Ayahuasca veränderten Bewusstseinszustand den Gesundheitszustand des Klienten/der Klientin diagnostizieren.

            Das mächtigste Heilmittel des Ayahuasqueros zur Steuerung und Modellierung des veränderten Bewusstseinszustandes und zur therapeutischen Beeinflussung des Gesundheitszustandes seiner Klienten sind seine Gesänge, die „Icaros“ und „Mariris“. Diese Gesänge dienen als Schutz, als Begleiter und „Führer durch das Labyrinth“ der Halluzinationen. Mit ihnen können beim Klienten gezielt Visionen erzeugt und diese gesteuert und moduliert werden.

            Diese Icaros sind leise gesungene, wiederkehrende, sprachfreie, melodische Gesänge. Mariris hingegen sind Gesänge mit festgelegten Texten. Beide Arten von Gesängen werden traditionell entweder vom Lehrmeister persönlich an den Schüler weitergegeben oder aber, dies noch häufiger, während der mehrjährigen Lehrzeit in der Isolation des Regenwaldes erlernt. Die Heiler betonen, dass sie ihre Kenntnisse direkt von den Geistern („madres“) der meist halluzinogen wirksamen Pflanzen vermittelt bekommen (Meisterpflanzen oder „doctores“).

            Die traditionelle, heute in Stadtnähe z.T. ergänzend zur westlichen Medizin angewandte Erfahrungsheilkunde der Tieflandindianer Perus, basiert im Wesentlichen auf der Kenntnis der Wirksamkeit endogener Pflanzen. Träger dieses Wissens sind kräuterheilkundige Curanderos, Vegetalistas oder Ayahuasqueros (Männer und in geringerer Zahl auch Frauen). Zur Anwendung kommen in der Behandlung neben dem nächtlichen Gruppen-Heilritual u.a. innere Reinigungen („purga“), Dampfbäder, Waschungen, Klistiere, Einreibungen, Massagen, Tees, Diäten und Kräuterverschreibungen. Im allgemeinen nimmt im Heilritual der Ayahuasquero als auch seine Assistenten Ayahuasca ein, die Patienten und ihre ggf. anwesenden Angehörigen trinken bei der untersuchten Ethnie traditionell kein Ayahuasca während des nächtlichen Heilrituals.


            Ayahuasca (auch genannt „Santo Daime“, „Yage“ oder „Natem“) ist eine halluzinogene Substanz, die aus der Liane Banisteriopsis caapi und je nach Zielsetzung des Rituals aus verschiedenen pflanzlichen Zusatzstoffen („chakruna“) durch Einkochung extrahiert wird. Dabei unterscheidet man Zusätze, „die reisen lassen“, die „sehen lassen“, die „heilen lehren“ etc. Bei den Shipibo kennt man vier Arten: „wahren Ayahuasca“, „camaramti“, „chahua“ und „masha“ (Andritzky, 1999). Pharmakologisch besteht Ayahuasca aus den Alkaloiden Harmin, Harmalin und Tetrahydroharmin in Verbindung mit DMT (Dimethyltryptamin).

            Es existiert umfangreiche wissenschaftliche Fachliteratur über den in verschiedenen Regionen und Bevölkerungsgruppen des Amazonastieflandes recht unterschiedlichen rituellen Einsatz von Ayahuasca zu Heilzwecken, über die psychologische Wirkung, Pharmakologie, Mythologie und Geschichte des halluzinogenen Substanzgemischs (z.B. Schultes und Hofmann, 1992; Andritzky, 1999; Shanon, 2002). Auffallend dabei ist, dass die dabei verwendete Musik, speziell die Gesänge der Ayahuasqueros, zwar am Rande Erwähnung finden, dass sie jedoch bisher nur in wenigen Veröffentlichungsn im Fokus des wissenschaftlichen Interessen standen (Katz und Dopkin de Rios, 1971; Luna, 1984; Dopkin de Rios, 2003). „Even though the icaros are considered the main expression of the healer’s or „curandero’s“ power and have a central place in their healing practices (…), specific literature on them is scarce, particularly with respect to how the icaros heal.” (Bustos, 2004, S.1)



            2. Zielsetzung
            Das Ziel der Studie war eine qualitative, ethnopsychologische Wirkungsforschung zum klanginduzierten visionären Erleben von indigenen Heilern des peruanischen Amazonasgebietes und ihren Klienten. Es handelt sich um einen phänomenologischen Zugang zum Forschungsfeld, bei dem die subjektive Einschätzung der an den Heilungsritualen Beteiligten im Zentrum der Aufmerksamkeit steht.

            Die Studie sollte dazu beitragen, das Wissen um den gezielten Einsatz von Musik, hier speziell der menschlichen Stimme, zur Induktion und Modellierung von veränderten Wachbewusstseinszuständen weiter zu vertiefen und anhand der oral tradierten Erfahrung ostperuanischer Heiler und Heilerinnen zu fundieren. Die systematische Aufarbeitung dieses überlieferten Wissens kann einen transkulturellen Beitrag zum fokussierten therapeutischen Einsatz von Musik und Stimme im Kontext westeuropäischer Psychotherapie leisten.
            Diese interdisziplinäre Forschungsarbeit war im Schnittfeld verschiedener Fachdisziplinen angesiedelt: Bewusstseinsforschung, Psychologie, Medizin, Musikwissenschaft, Ethnologie, Musiktherapie, Creative Arts.


            3. Fragestellungen
            → Hauptfrage: Welche subjektive Wirkung wird den Icaros-Gesängen von den am Ayahuasca-Ritual Beteiligten zugeschrieben?

            → Weitere Fragen: Welche Bedeutung haben die visionären, geometrischen „energetischen Muster“ der Shipibo für den Veränderungsprozess des Klienten/der Klientin?

            4. Methodische Überlegungen zur Studie
            4.1. Stichprobe
            Es wurden 10 Ayahuasqueros/-as (Indigenos der Shipibo und Mestizen), sowie 3 indigene und 3 westliche Klienten interviewt: N= 16.
            Zusätzlich flossen die Eigenerfahrungen der Autorin aus der teilnehmenden Beobachtung in Form von Tagebuchaufzeichnungen, Gemälden und Tonaufnahmen in einen gesonderten Auswertungsteil mit ein.

            4.2. Rekrutierung
            Während eines mehrmonatigen Feldforschungsaufenthaltes der Autorin in Ost-Peru wurden in den Shipibo Dörfern Santa Clara, Nuevo Ceilan und Caimito Interviews durchgeführt. Die Bereitschaft der örtlichen Interviewpartner zur Mitarbeit war gewährleistet, da die Untersuchung in enger Zusammenarbeit mit zwei langjährig felderfahrenen Forscherinnen und Dolmetscherinnen stattfand.

            4.3. Erhebungsmethode
            Die Musik (Icaro-Gesänge) der mehrstündigen nächtlichen Heilrituale der Ayahuayqueros wurde klanglich vollständig aufgezeichnet. Eine Video-Dokumentation der Heilsitzungen war nicht möglich, da die Dunkelheit einen wesentlichen Wirkfaktor für das halluzinogen- und klanginduzierte visionäre Erleben darstellt. Künstliche Beleuchtung würde das traditionelle Setting unzulässig verändern.

            Datenmaterial wurde aus halbstrukturierten Leitfaden-Interviews sowie aus den der teilnehmenden Beobachtung entsprungenen Feldforschungs-Tagebuchaufzeichnungen der Autorin gewonnen. Möglichst zeitnah nach dem Ayahuasca-Ritual, wenn möglich am nächsten Morgen, wurden Interviews sowohl mit den Shipibo-Schamanen als auch mit den indigenen Klienten geführt. Ebenso wurden anwesende Klienten aus dem westlichen Kulturkreis möglichst zeitnah nach der nächtlichen Sitzung befragt.

            Während der Interviews wird der Bezug zu musikalischen Passagen aus dem vorangegannenen Ritual wiederhergestellt, indem die interviewte Person ausgewählte kurze Ausschnitte aus der nächtlichen Heilungszeremonie über Kopfhörer vorgespielt bekommt.
            Die Interviews wurden digital aufgezeichnet, später transkribiert und wo erforderlich übersetzt (Shipibo – Spanisch – Deutsch).

            4.4. Auswertungsmethode
            Qualitative Inhaltsanalyse der halbstrukturierten Interviews sowie der Feldforschungs-Tagebücher aus der teilnehmenden Beobachtung der Autorin.


            5. Zeitplan
            Januar 2004 – Juni 2005: Planung, Recherchen und Vorbereitung der Studie
            Juli – Oktober 2005: Feldforschungsaufenthalt in Ost-Peru
            Oktober 2005 – Dezember 2005: Transkription und Übersetzung des Datenmaterials
            Januar – Juli 2006: Auswertung
            Ab August 2006: Publikationen


            6. Finanzierung
            Der für die Studie erforderliche Feldforschungsaufenthalt in Peru wurde aus persönlichen Mitteln der Autorin finanziert. Für Transkription und Übersetzung des Datenmaterials wurden Mittel der Abteilung für Medizinische Psychologie und des „Fördervereins Zukunftsmusik e.V. an der Abteilung für Medizinische Psychologie“ eingesetzt.


            Projektbezogene Publikationen

            Rittner, Sabine (2016)
            The sound and pattern-medicine of the Shipibo in the Amazon lowlands of Peru – Ethnotherapeutical reflections on beneficial attitudes in Shamanism and in Music Therapy
            Lecture at the 44. Nishi-Nippon Association of Art Therapy Conference “Folk Customs, Culture, Art and Music Therapy” Izumi Hospital, Okinawa 27th July 2015.
            Published in Japanese and English in: Nishi-Nippon Bulletin of Art Therapy, No. 44, 2016, p. 7 – 37. Japan.

            Rittner, Sabine (2015)
            Shamanism and Community – Encounters with Sound Healing Experts in the Amazon Lowlands of Peru
            In: Yoshihide Takaesu (Hg.): The Izumi Journal of Health Ecology. Vol. 30. Okinawa, Japan.

            Rittner, Sabine (2012)
            Rituale, Trance, Ekstase – Alte Wege zu neuer Verbundenheit.
            In: Was uns verbindet – Energie und Empathie. Tagungsband 31.Goldegger Dialoge. Kulturverein Schloss Godlegg, Eigenverlag.

            Rittner, Sabine (2008)
            Sound – Trance – Healing. The sound and patternmedicine of the Shipibo in the Amazon lowlands of Peru
            In: Cuyamungue Institute Newsletter, April 2008. New Mexico.

            Rittner, Sabine (2008)
            Klang-Trance-Heilung. Die Klang- und Mustermedizin der Shipibo im Amazonastiefland von Peru
            In: W.Bossinger, R.Eckle (Hg.). Schwingung und Gesundheit. S.81-104. Battweiler: Traumzeit-Verlag.

            Rittner, Sabine (2007)
            Sound – Trance – Healing. The sound and pattern medicine of the Shipibo in the Amazon lowlands of Peru
            In: Music Therapy Today (online 18th July). Internet Vol.VIII (2), page 196-235. University Witten/Herdecke, Chair for Qualitative Research in Medicine (Hg.). www.musictherapyworld.net
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            Rittner, Sabine (2006)
            Klang – Trance – Heilung: Veränderte Bewußtseinszustände zwischen Schamanismus, Wissenschaft und Psychotherapie
            Vortrag, erschienen als DVD im Kontext der Vortragsreihe „Schwingung und Gesundheit“, Hg. Wolfgang Bossinger. Göppingen.

            Rittner, Sabine (2006)
            Hilfe zur Selbsthilfe: Kleine Hilfen mit Atem, Stimme, Körper. Der Gesang der heilsamen Muster
            In: H.-H. Decker-Voigt, R.Spintge (Hg.): Musik und Gesundsein, Halbjahreszeitung für Musik in Therapie, Medizin und Beratung. Ausgabe 11/2006, S.28. Lilienthal: Eres.